Gartenprojekt 2006

Kinder sind heute von der Arbeitswelt der Eltern weitgehend ausgeschlossen.

  • Arbeitsvorgänge im Haushalt und in der Umgebung werden immer mehr technisiert, Kinder können immer weniger unmittelbare Erfahrungen machen, wie ein Arbeitsvorgang geschieht.
  • Zunahme des Medienkonsums Fernsehen, Video, PC, Videospiele u.a.
  • Zunehmende Erwartungen von Eltern an ihre Kinder- Kinder erleben Lern- Leistungs- und Erwartungsdruck.
  • Kinder werden immer stärker als Konsumenten entdeckt, es gibt eine eigene Kinderkonsumkultur im Hinblick auf Freizeit, Spielzeug, Mode z.B. Barbie, Mac Donald.

Kinder benötigen daher immer notwendiger Erwachsene, die ihnen helfen, sich mit ihren individuellen Erfahrungen und Erlebnissen auseinander zu setzen, diese zu verarbeiten und zu verstehen. Sie brauchen Entwicklungsbegleiterinnen, die ihnen helfen, bedeutsame Fragen zu beantworten, Zusammenhänge zu begreifen und Kompetenzen auf- und auszubauen. Daher ist die Begegnung in und mit der Natur ein Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit mit den Kindern.

 

Umwelterfahrung    Umweltnutzung

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       Umwelterziehung

 

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Umweltgestaltung      Umweltschutz

 

 

Damit Kinder das Lebendige in der Natur verstehen und begreifen können, nutzen wir unseren Garten und die nähere Umgebung der Einrichtung. Spaziergänge und Wanderungen, verbunden mit Spiel und Spaß, geben den Kindern Gelegenheit:

  • den Wechsel der Jahreszeiten mit allen Sinnen zu erfahren
  • das Wachstum der Pflanzen zu erleben und Tiere zu beobachten
  • sich selbst als ein Teil der Natur zu begreifen.

 

Unser Garten ist ein grüner Spiel- und Lernort für Kinder!

 

- Er bietet Rückzugsmöglichkeiten und Aktivbereiche gleichermaßen.


- Nach der Ideenfindung der Vorschulkinder und einem Elternabend, machen sich einige Eltern zusammen auf den Weg, um in einer Baumschule Weidenruten zu ernten.

- Am 12. Mai 2006 beginnt dann der Bau von 2 Weidenhütten, verbunden mit einem Weidentunnel, alles umgeben von einem Weidenzaun. Viele Kinder sind mit ihren Eltern gekommen, um mit anzupacken.

 

- Zwischen durch ist auch `mal Pause angesagt. Die nutzen die Kinder gern, um interessante Beobachtungen am gerade gereinigten Teich zu machen. Jetzt läuft neues Wasser dazu und die Lurche und unser Frosch können sich von der Aufregung der Reinigung erholen.

 

 

- Viele fleißige Hände sorgen dafür, dass die Arbeit zügig vorangeht. Die Kinder sind stolz, dass auch sie mit echten Gartenarbeitsgeräten arbeiten dürfen. Und das gemeinsame „Bauen“ mit den Eltern gibt ihnen ein „gutes“ Gefühl. Am liebsten würden sie sofort in ihrem neuen Kinderdorf spielen.

Aber sie erfahren, das die Weiden jetzt viel Wasser und „Ruhe“ brauchen, um Wurzeln bilden zu können. Mit den Wurzeln halten sich die Weidenäste im Erdreich fest und fallen dann nicht so schnell um, wenn die Kinder in den Weidenhütten spielen. Außerdem müssen die Kinder noch ihre Lehmhütte reparieren, denn diese hat ein großes Loch. Aber der Arbeitseinsatz heute ist erstmal erfolgreich für Groß und Klein beendet..